Einheitlicher Steuersatz für erwerbstätige Seniorinnen und Senioren gefordert
„Rund 100.000 Menschen gehen jährlich in Österreich in Pension. Laut aktuellen Umfragen wären rund 40 Prozent von ihnen bereit, weiterhin ein paar Stunden pro Woche erwerbstätig zu bleiben. Diese Bereitschaft ist ein enormes Potenzial für Arbeitsmarkt und Wirtschaft – aber diese Leistung muss sich auch lohnen. Um die Rahmenbedingungen zu verbessern, braucht es eine Flat Tax von 25 Prozent für freiwillig arbeitende Pensionistinnen und Pensionisten. Wer etwa 1.000 Euro dazuverdient, behält 750 Euro netto, unabhängig von der Höhe der bestehenden Pension. Zusätzlich entfallen Pensionsbeiträge. Diese Flat Tax soll mit 1. Jänner 2026 bundesweit in Kraft treten. Daher wird es Zeit, dass das Parlament die notwendige Novelle verabschiedet“, appellieren Bundesrätin und Vorsitzende des Landesseniorenbeirates Andrea Eder-Gitschthaler und ÖVP-Seniorensprecherin Brigitta Pallauf mit einem Antrag im heutigen Landtagsausschuss an den Bund.
„Neben mehr Fairness für die arbeitenden Pensionistinnen und Pensionisten bringt die Flat Tax auch Vorteile für Unternehmen. Durch ihre jahrelange Erfahrung sind ältere Mitarbeitende wertvolle Fachkräfte, die der Arbeitsmarkt in Zukunft noch dringender brauchen wird als bisher. Die Flat Tax setzt daher einen klaren Anreiz, dass Seniorinnen und Senioren ihre Expertise weiterhin einbringen können und ist zudem ein weiterer Schritt in Richtung Deregulierung“, sind sich Pallauf und Eder-Gitschthaler sicher.


