KEM- und KLAR-Programme müssen abgesichert werden, um Gemeinden Planungssicherheit zu geben
„Die Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) und die Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR) sind wichtige Programme für den Klimaschutz in Österreich. Sie helfen Gemeinden und Regionen dabei, erneuerbare Energien auszubauen, Energie zu sparen, umweltfreundliche Mobilität zu fördern und sich besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Finanziert werden KEM und KLAR durch den Klima- und Energiefonds des Bundes. Für das Jahr 2025 liegt jedoch nach wie vor kein beschlossenes Jahresprogramm dieses Fonds vor. Das führt zu großen Problemen für Gemeinden und Programmträger: Wichtige Planungen können nicht abgeschlossen werden, Förderverträge fehlen und neue Projekte können nicht gestartet werden. Gerade in Zeiten knapper Budgets brauchen Gemeinden und Länder aber verlässliche Rahmenbedingungen. Daher fordern wir einen raschen Beschluss des Jahresprogrammes des Klima- und Energiefonds“, betonen ÖVP-Energiesprecher Simon Wallner und ÖVP-Regionalsprecher Markus Schaflechner und bringen dazu einen Antrag im Landtag ein.
„Ein Blick auf die Landkarte zeigt: Die Klima-Programme sind in Österreich breit verankert. Auch Salzburg ist hier sehr gut aufgestellt. Mit den Klima- und Energie-Modellregionen Salzburger Seenland, Fuschlsee-Wolfgangsee, Nachhaltiges Saalachtal, Pinzgau Nationalparkregion und Lungau sowie den Klimawandel-Anpassungsmodellregionen Pinzgau und Pongau sind bereits 108 Salzburger Gemeinden Teil dieser wichtigen Programme. Diese regionalen Strukturen sind ein zentraler Bestandteil der Klimastrategie SALZBURG2050 und dort klar als Schwerpunkt verankert. Deshalb müssen diese Programme auch weiterhin verlässlich abgesichert werden“, so Wallner und Schaflechner abschließend.


