Behindertenpass muss digital verfügbar sein

Digitale Inklusion als wichtiger Schritt zur Alltagserleichterung der Betroffenen

„Ende 2022 verfügten im Bundesland Salzburg 18.946 Personen über einen Behindertenpass – das entspricht rund 3,3 Prozent der Salzburgerinnen und Salzburger. Im Gegensatz zu anderen amtlichen Dokumenten wie etwa dem Führerschein ist der Behindertenpass bislang nicht in der eAusweise-App des Bundes verfügbar, obwohl er im Alltag vieler Betroffener regelmäßig benötigt wird. Die Nutzung des physischen Passes ist oft umständlich und kann bei Verlust zu erheblichen Schwierigkeiten führen. Der Behindertenpass muss daher auch digital verfügbar sein“, fordert ÖVP-Sozialsprecher Karl Zallinger in der heutigen Ausschusssitzung vom Bund ein.

„In Österreich steht Menschen ein Behindertenpass zu, wenn eine Behinderung oder Einschränkung der Erwerbstätigkeit von mindestens 50 Prozent festgestellt wird. „Dieser amtliche Nachweis berechtigt zu zahlreichen Vergünstigungen, Unterstützungsangeboten und Rechten – etwa bei Eintrittspreisen oder der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Einbindung des Behindertenpasses in die eAusweise-App würde den Alltag der Betroffenen deutlich erleichtern, ihre Selbstständigkeit stärken und digitale Inklusion fördern“, ist Zallinger überzeugt.

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