Der Rechnungsabschluss des Landes Salzburg für das Jahr 2025 bringt nicht nur eine deutlich geringere Neuverschuldung als ursprünglich erwartet, sondern auch positive Signale für die Gemeinden: Die Zahl der Ausgleichsgemeinden ist von zehn auf sieben gesunken. „Dass trotz angespannter finanzieller Rahmenbedingungen weniger Gemeinden auf den Ausgleich angewiesen sind, ist ein starkes Zeichen. Es zeigt, dass unsere Gemeinden verantwortungsvoll wirtschaften und mit den vorhandenen Mitteln sorgfältig umgehen“, betont Gemeindesprecher LAbg. Bgm. Hannes Schernthaner.
Insgesamt hatten zwölf Gemeinden um Unterstützung angesucht. „Dass diese Zahl nach intensiven Gesprächen auf sieben reduziert werden konnte, ist ein Ergebnis konstruktiver Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinden. Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es diesen Schulterschluss“, so Schernthaner.
Ein wichtiger Pfeiler bleibt dabei der Gemeindeausgleichsfonds (GAF): „Der GAF ist ein zentrales Instrument, um Gemeinden gezielt und wirksam zu unterstützen. Mein Dank gilt der Gemeindereferentin Landeshauptfrau Karoline Edtstadler für die verlässliche Zusammenarbeit.“
Auch im Österreich-Vergleich sieht Schernthaner Salzburg gut aufgestellt: „Während in Salzburg sieben Gemeinden im Ausgleich sind, liegt die Zahl in anderen Bundesländern deutlich höher. Gleichzeitig bleibt die Pro-Kopf-Verschuldung seit 2022 weitgehend stabil. Das zeigt, dass Salzburgs Gemeinden insgesamt solide aufgestellt sind.“
Abschließend verweist Schernthaner auf die kommenden Herausforderungen: „Die Aufgaben für unsere Gemeinden werden nicht weniger. Umso wichtiger ist es, weiterhin verantwortungsvoll zu wirtschaften und gemeinsam daran zu arbeiten, die hohe Lebensqualität in unseren Orten bestmöglich zu sichern.“


