Brandstätter: „Unsere Hand zur Zusammenarbeit ist ausgestreckt, wir sind aber den bürgerlichen Wählerinnen und Wählern in unserer Stadt verpflichtet.“
In der heutigen Sitzung von Stadtpräsidium und Gemeinderatsklub der Volkspartei in der Stadt Salzburg wurde GR Dipl.-Ing. Christoph Brandstätter einstimmig für die Funktion als Bürgermeister-Stellvertreter in Nachfolge von Florian Kreibich designiert. Die Übergabe erfolgt in der Sitzung des Gemeinderates am 15.07.2026.
„Ich bedanke mich für dieses überwältigende Vertrauen und freue mich sehr auf die herausfordernde Aufgabe gemeinsam mit dem Gemeinderatsklub und der Stadtpartei, die Volkspartei in der Stadt Salzburg klarer zu positionieren. Wir wollen für die Menschen unserer Stadt eine politische Alternative und Heimat bieten. Konstruktiv, aber mit klaren Werten, die derzeit in der Stadtpolitik fehlen: eine Wirtschaftspolitik, die diesen Namen verdient, die den Unternehmerinnen und Unternehmern Platz zur Entwicklung lässt und damit Arbeitsplätze sichert. Eine Verkehrspolitik, die mehr Ambitionen aufweist als die rechtswidrige Durchfahrtssperre für zwei Monate. Wir brauchen hier den lange versprochenen Plan B. Und schließlich ein räumliches Entwicklungskonzept, das handwerklich sauber die richtigen Weichenstellungen für die Zukunft unserer Stadt ermöglicht, anstatt planlos unsere Stadtlandschaften zu zerstören. Und wir brauchen mehr Tempo in vielen anderen Bereichen: Ich denke zum Beispiel an die Betreuung der unter Dreijährigen und an den Bereich der Pflege“, fasst Brandstätter die wichtigsten Zielsetzungen zusammen.
„Ausdrücklich bedanke ich mich bei Florian Kreibich, dass er auf meine Bitte hin die Übergabe schon im Juli ermöglicht“, so Brandstätter weiter.
„Mit Christoph Brandstätter wird ein erfahrener Gemeinderat in die Stadtregierung wechseln. Ich bin davon überzeugt, dass es dem Team bestehend aus Christoph Brandstätter, Klubobfrau Delfa Kosic und Stadtparteiobmann Nikolaus Stampfer gelingen wird, die ÖVP-Stadtpartei neu auszurichten und bürgerliche Werte wie Leistung, Eigentum sowie sinnvolle Lösungen für den Verkehr und damit für die Wirtschaft wieder in den Mittelpunkt zu stellen“, sagt Landeshauptfrau Karoline Edtstadler.
„Mit Christoph Brandstätter wird es uns gelingen, die Volkspartei in der Stadt Salzburg gemeinsam wieder als bürgerliche Kraft der politischen Mitte und somit als wählbare Alternative zu positionieren. Wir sehen hier absoluten Bedarf und enormes Potenzial. Daher werden wir Christoph mit vollen Kräften seitens des Gemeinderatsklubs und seitens der Stadtpartei unterstützen“, sind sich ÖVP-Gemeinderatsklubobfrau Delfa Kosic und Stadtparteiobmann Niki Stampfer einig, die betonen: „Eine klare bürgerliche Politik hat nichts mit Frontalopposition zu tun, sondern ist eine Notwendigkeit für Salzburg. Unsere Aufgabe ist es, nicht einen Rot-Rot-Grünen Kurs durchzuwinken, sondern konstruktiv im Sinne der Menschen in unserer Stadt zu korrigieren.“
Einstimmig hat sich die Volkspartei in der Stadt Salzburg zu aktuellen Fragen positioniert:
Arbeitsübereinkommen: Sollte es eine Bereitschaft geben, das Arbeitsübereinkommen aufzumachen, ist die ÖVP jederzeit zu Verhandlungen bereit. Sollte diese Bereitschaft nicht bestehen, hat sich an unserer Position nichts geändert.
Ressortverteilung: Wir gehen davon aus, dass Christoph Brandstätter die Agenden von Florian Kreibich übernimmt. Drohungen des Entzuges von Kompetenzen beeindrucken die Volkspartei in der Stadt Salzburg nicht.
„Ich werde selbstverständlich auch einzelne Entscheidungen, die meine Fraktion nicht mittragen, im Rahmen der Proporzregierung umsetzen. Es sei denn, ich bin von einem Schaden für die Stadt oder von der Rechtswidrigkeit überzeugt. Dann gibt es die – von Stadtrat Padutsch erprobte Praxis – der Rückdelegierung an den Bürgermeister“, so Brandstätter abschließend.


