Effiziente Klimapolitik statt teure „Gießkanne“

ÖVP-geführte Landesregierung setzt auf wirkungsvolle Maßnahmen zur Einhaltung der Klima- und Energiestrategie 2050

Gerade in Zeiten angespannter Budgets setzen wir auf effiziente Fördermaßnahmen, die Klima- und Energieziele wirtschaftlich umsetzbar machen. In den letzten Jahren wurde energiepolitisch viel erreicht: Zwei von drei Ölheizungsanlagen konnten durch erneuerbare Heizsysteme ausgetauscht werden. In den letzten 20 Jahren ist der Anteil an erneuerbaren Energieträgern in Salzburg von 36 % auf 56 % gestiegen. Die Preise für Technologien wie Photovoltaik sind deutlich gesunken und die Effizienz ist gestiegen, im Bereich der Speicher von fast 1.000 Euro pro Kilowattstunde auf heute 250 – 400 Euro. Das zeigt, dass sich diese Anlagen auch ohne zusätzliche Förderung des Landes rechnen können. Ein weiteres Beispiel bietet die Salzburg AG im Bereich der Elektromobilität: Bereits jetzt werden 2.000 Ladepunkte betrieben, zusätzlich werden heuer noch 6 Millionen Euro in den weiteren Ausbau investiert. Das verstärkte Angebot stärkt die Nachfrage und schafft Planungssicherheit für die Elektromobilität“, so ÖVP-Energiesprecher Simon Wallner.

„Eine weiteres Erfolgsmodell ist das Klimaticket Salzburg, das derzeit 399 € kostet und somit das günstigste Bundeslandticket ist. Jeder fünfte Salzburger besitzt ein Ganzjahresticket – insgesamt sind es aktuell rund 120.000 Personen, während es im Jahr 2018 noch 69.500 waren. Ein zentraler Förderschwerpunkt liegt hierbei auf der Verbesserung von Qualität und Quantität im öffentlichen Verkehr. Dazu zählen unter anderem zusätzliche Linien, der Ausbau und die Modernisierung der Pinzgauer Lokalbahn und der Salzburger Lokalbahn sowie der weitere Ausbau des Mikro-ÖVs im ländlichen Raum. Durch Angebote wie das Loigom-Soifen-Shuttle oder das Tennengau-Shuttle wird eine wichtige Lücke in der Mobilitätsversorgung geschlossen, da auch abgelegenere Gebiete besser an den höherrangigen öffentlichen Verkehr angeschlossen werden. Diese Beispiele machen deutlich, dass Förderinstrumente zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Höhe von großer Bedeutung sind, aber auch ständig weiterentwickelt werden müssen. Umso unverständlicher ist es, dass die Grünen nun ein umfassendes klimasoziales Maßnahmenpaket fordern, dass auf die aktuellen Entwicklungen in Salzburg nicht abgestimmt ist. Ein derartiges „Gießkannen“-Förderregime ist weder marktwirtschaftlich sinnvoll noch finanzierbar“, stellt Wallner fest.

„Denn klar ist: Förderpolitik muss effizient sein, um das Budget im Griff zu behalten und gleichzeitig die gemeinsam gesetzten Klimaziele für 2050 zu erreichen. Die Abhängigkeit von Fossilen Energieträgern muss weiter reduziert werden und erneuerbare Energie muss leistbar sein – als Grundlage für verlässliche Preise und ein leistbares Leben“, so Wallner abschließend.

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