Windvorrangzonen im LEP – beschleunigte Photovoltaik im ROG – Wasserkraft ist seit Jahrzehnten ein Schwerpunkt
„Salzburg setzt in der Energiewende, also bei der Abkehr von fossilen und der Forcierung erneuerbarer Energiequellen, weiterhin auf einen klugen Mix aller verfügbaren nachhaltigen Energiequellen. Die Nutzung der Wasserkraft hat in Salzburg eine lange Tradition und wird weiter forciert, auch wenn wir hier wohl, was Großprojekte betrifft, langsam an unsere Kapazitätsgrenzen gelangen. Potential besteht dennoch, beispielsweise in der Optimierung von bestehenden Anlagen. Im Landesentwicklungsplan (LEP) SIND Vorrangzonen für die Windenergie bereits definiert, daran halten wir auch fest. In der heute im Landtag behandelten Novelle des Raumordnungsgesetzes (ROG) WERDEN jetzt Beschleunigungsgebiete für Photovoltaik ermöglicht. Wer daraus schließt, dass die Nutzung anderer erneuerbarer Energieformen nicht intensiv weiterverfolgt werden würde, der irrt. Wir werden den massiv steigenden Strombedarf der kommenden Jahre nur dann decken und die Reduktion der Abhängigkeit von fossilen, ausländischen Energieformen nur dann schaffen, wenn wir auch alle uns zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energiequellen nutzen. Das steht so im Regierungsübereinkommen und dazu bekennen wir uns auch“, stellt ÖVP-Klubobmann Wolfgang Mayer in der heutigen Landtagsitzung klar.
„Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen, die zur Forcierung der erneuerbaren Energie notwendig sind, investiert Salzburg, allen voran die Salzburg AG, massiv in die Energiewende. Allein im Jahr 2026 sind Investitionen in der Höhe von knapp 200 Millionen Euro in die erneuerbare Energie und in den dafür notwendigen Netzausbau vorgesehen“, so Mayer abschließend.


