Bundesregierung folgt Forderung der Salzburger Volkspartei und schafft eine faire Überstundenregelung
„Überstunden leisten einen wichtigen Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft. Bisher waren die ersten 18 Überstunden pro Monat bis zu einem Höchstbetrag von 200 Euro steuerfrei. Diese Regelung hat sich bereits in kurzer Zeit als wirkungsvoll erwiesen – sie motiviert Beschäftigte zu zusätzlicher Leistung und wirkt zugleich dem Fachkräftemangel entgegen. Dennoch hätte diese Begünstigung ab 2026 wegfallen sollen. Die Salzburger Volkspartei hat sich im September im Landtag dafür eingesetzt, weiterhin einen Anreiz für jene Menschen zu schaffen, die mehr arbeiten als erforderlich. Nun hat sich die Bundesregierung auf eine entsprechende Regelung geeinigt, sodass ab dem Jahr 2026 weiterhin ein steuerfreier Betrag von 170 Euro für bis zu 15 Überstunden pro Monat bestehen bleibt. Zusätzlich wurde gesetzlich klargestellt, dass Sonn- und Feiertagsentgelte bis zu dem Betrag von 400 Euro steuerbegünstigt sind“, berichtet Landtagsabgeordnete Camilla Schwabl.
„Überstunden helfen, Engpässe im Betrieb auszugleichen, Spitzenzeiten abzudecken und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu sichern. Kurz gesagt: Sie sind unverzichtbar für reibungslose Abläufe. Umgekehrt ermöglichen Überstunden Beschäftigten ein zusätzliches Einkommen, das besonders bei steigenden Lebenserhaltungskosten von hoher Bedeutung ist. Wir sind froh, dass das Modell der steuerfreien Überstunden vorerst gesichert werden konnte. Denn gerade in einer Zeit, in der Leistung, Motivation und Fachkräftebindung von entscheidender Bedeutung sind, darf es keine Rückschritte geben“, so Schwabl abschließend.


