„Die kurzzeitige Vermietung von Wohnungen über Onlineplattformen wie Airbnb oder Booking.com hat in den vergangenen Jahren auch in Salzburg stark zugenommen. Grund dafür ist die hohe wirtschaftliche Attraktivität, die die Kurzzeitvermietung im Vergleich zur klassischen Hauptwohnsitzvermietung mit sich bringt. Viele Wohnungseigentümer sehen sich bei langfristiger Vermietung mit erhöhtem Verwaltungsaufwand, potenziellen Mietausfällen und schwer durchsetzbaren Rechten konfrontiert. Wer dringend benötigten Wohnraum bereitstellt, sollte jedoch klare Vorteile und Schutzmechanismen erhalten. Etwa durch eine praktische Entlastung und eine steuerliche Besserstellung der Hauptwohnsitzvermietung, damit sich diese Form der Vermietung wieder stärker lohnt“, so ÖVP-Klubobmann Wolfgang Mayer.
„Natürlich ist der Tourismus ein wesentlicher Motor für den wirtschaftlichen Erfolg der Region. Wenn aber immer mehr Wohnungen touristisch genutzt werden und dadurch dem regulären Wohnungsmarkt entzogen werden, verschärft sich die Situation für einheimische Wohnungssuchende deutlich. Unter Federführung der Salzburger Volkspartei hat die Salzburger Landesregierung in den letzten Jahren schon viele Maßnahmen umgesetzt, um illegale touristische Vermietung einzudämmen und mehr Wohnungen für Hauptwohnsitze bereitzustellen. Etwa durch die Einführung der Registrierungspflicht für private Kurzzeitvermietung, die Verschärfung der Bestimmungen zur Zweckentfremdung von Wohnraum sowie die Einführung einer Leerstandsabgabe, um missbräuchlichen Leerstand unattraktiv zu machen. Zusätzlich kann eine gezielte Attraktivierung der Hauptwohnsitzvermietung einen wichtigen Beitrag leisten, um wertvollen Wohnraum zu sichern“, ist Mayer überzeugt.


