Wolfgang Mayer tritt die Nachfolge von Stefan Schnöll an

Das ÖVP-Parteipräsidium hat am Sonntagabend einen einstimmigen Beschluss über die Nachfolge von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll gefasst. Landeshauptfrau und Parteiobfrau Karoline Edtstadler hat den Parteigremien Wolfgang Mayer als Nachfolger vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Zunächst bedankte sich die Parteiobfrau beim scheidenden Stellvertreter Stefan Schnöll. „Ich danke ihm für alles, was er geleistet hat. Stefan Schnöll hat schon im Vorjahr seine Familie in den Mittelpunkt gestellt und auf den Landeshauptmannsessel verzichtet. Nun geht er den nächsten logischen Schritt zum Wohle seiner Familie und zieht sich aus der Spitzenpolitik gänzlich zurück. Das ist verständlich und zu respektieren. Gleichzeitig ermöglicht er damit im Regierungsteam der ÖVP eine Neuaufstellung in Richtung Landtagswahl 2028“, betont Parteichefin Karoline Edtstadler.

Der Klubobmann des Landtages, Wolfgang Mayer, wird neuer Landeshauptfrau-Stellvertreter. Edtstadler begründet die Entscheidung damit: „Das Ziel war, für diese Position jemanden zu gewinnen, der sich nicht einarbeiten muss, aber auch jemand ist, der bereit ist, das Risiko auf sich zu nehmen. Politik ist eine Herkules-Aufgabe. Wolfgang Mayer beherrscht sie. Er kennt unser Land, er kennt die Abläufe und er ist vor allem in den zentralen Zukunftsthemen verankert. Er kann auf den fahrenden Polit-Zug aufspringen.“, betont Edtstadler. Die Parteiobfrau führt weiter aus: „Mit dieser Entscheidung stellen wir sicher, dass es keinen Stillstand gibt. Führung bedeutet Klarheit, es bedeutet aber auch, Mut zu Weichenstellungen in herausfordernden Zeiten aufzubringen.“

Wolfgang Mayer ist seit 2013 im Salzburger Landtag vertreten, war viele Jahre erfolgreich Geschäftsführer und Generalsekretär der Volkspartei und bekleidet seit fünf Jahren die Position des Klubobmanns im Landtag. In seiner Funktion als Abgeordneter hat er als Bereichssprecher für Budget, Wohnen sowie Raumordnung zentrale Bereiche und Beschlüsse mit ausgearbeitet und verantwortet.

„Ich bin da, wo Landeshauptfrau Karoline Edtstadler mich braucht. Ich nehme diesen Auftrag und die Verantwortung für die Bereiche Gesundheit, Finanzen und Verkehr gerne an. Ich tue dies mit dem gebotenen Respekt und der erforderlichen Demut. Ich sage aber auch ganz klar: Ich traue mir die Aufgaben, die mit dem Amt verbunden, sind zu“, so Wolfgang Mayer.

Mit dieser Neubesetzung kommt es auch zu einer Änderung der Ressortaufteilung innerhalb der ÖVP in der Landesregierung. Mayer übernimmt die Ressortbereiche Verkehr sowie Finanzen und Gesundheit. Die Agenden Kunst, Kultur und Museen wechseln zu Landesrätin Daniela Gutschi. Der Bereich Tourismus ist künftig bei Landeshauptfrau Edtstadler angesiedelt. Die Rolle des Klubobmanns der ÖVP im Salzburger Landtag übernimmt Hans Scharfetter.

Das Hearing für das neue Regierungsmitglied soll im Oktober im Salzburger Landtag erfolgen. Die Wahl im Salzburger Landtag dürfte aller Voraussicht nach im November erfolgen. Der Koalitionspartner ist vollumfänglich informiert.

„Dieser Abschied fällt mir schwerer, als ich erwartet habe – auch wenn ich immer wusste, dass meine Zeit in der Spitzenpolitik begrenzt ist. Ich habe diese Aufgabe immer mit Leib und Seele ausgeübt und die Anliegen der Salzburgerinnen und Salzburger zu meinen eigenen gemacht. Mein Antrieb war dabei immer der gleiche: Dinge nicht einfach hinzunehmen, sondern sie zum Besseren zu verändern. Auch wenn nicht alles gelungen ist, was ich mir vorgenommen habe, überwiegen heute die Freude und vor allem die Dankbarkeit – für das Vertrauen, für die vielen Begegnungen und für die Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Ich bin voller Zuversicht, dass unser Salzburg mit Karoline Edtstadler in eine gute Zukunft blickt“, sagt Stefan Schnöll.

Beitrag teilen:

Das könnte Sie auch noch interessieren:

Barrierefreiheit

Salzburger Volkspartei
Themen

Arbeit & Wirtschaft

Leistbares Leben

Gesundheit & Pflege

Zusammenleben

Bildung, Wissenschaft, Digitalisierung

Kunst & Kultur

Soziales

Nachhaltigkeit & Klimaschutz

Mobilität & Infrastruktur

Stabilität & Sicherheit

Landwirtschaft

Gemeinden & Verwaltung

Frauen, Jugend & Generationen

Europa & Europäische Union