Regionaler Energiestandort muss weiterhin abgesichert werden – kein neues Wasserkraftentgelt auf Kosten der Salzburger Haushalte und Betriebe
„Salzburg ist ein Wasserkraftland – unser Wasser bildet das Rückgrat eines starken Wirtschaftsstandortes und einer sauberen, unabhängigen Energieversorgung. Die Pläne eines sogenannten Wasserkraftentgelts in Höhe von 35 Euro pro Kilowatt Bruttoleistung sind ein beispielloser Angriff auf unsere wertvollste Ressource, dabei handelt es sich um nichts anderes als eine Strafsteuer auf sauberen Strom. Denn ein solcher Wasserzins würde bedeuten, dass Salzburgs Haushalte und Betriebe über ihre Stromrechnung die Budgetlöcher in Wien stopfen, während unsere Energieunternehmen massiv an Investitionskraft verlieren. Die Salzburger Wasserkraftwerke würden jährlich mit rund 95 Millionen Euro zusätzlich belastet werden. Alleine unser Landesversorger Salzburg AG müsste rund 19 Millionen Euro Wasserentgelt jährlich entrichten. Deshalb setzen wir uns gegenüber dem Finanzministerium klar gegen die Einführung eines Wasserzinses ein“, betont ÖVP-Klubobmann Wolfgang Mayer, der dazu einen Dringlichen Antrag für die Landtagssitzung am Mittwoch angekündigt hat.
„Wer die Wasserkraft in Zeiten der Energiewende künstlich verteuert, betreibt nicht nur mutwillige Sabotage am Klimaschutz, sondern gefährdet nicht zuletzt die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes im europäischen Vergleich. Salzburgs Lebensadern dürfen nicht zum Spielball einer rückwärtsgewandten Verteilungspolitik werden. Regionale Ressourcen müssen in Salzburg bleiben, um die Stärke der heimischen Wasserkraft zu erhalten und eine leistbare Energieversorgung für Bevölkerung und Wirtschaft sicherzustellen. Wir erwarten uns ein klares Zeichen aus Salzburg und einen Schulterschluss über Parteigrenzen hinaus“, so Mayer.


