Prüfbericht zur Landwirtschaftskammer bestätigt Zweckmäßigkeit, Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit

Landesmittel werden effizient und wirtschaftlich eingesetzt

„Ich bin sehr froh und dankbar über den aktuellen Prüfbericht zur  Landwirtschaftskammer Salzburg, der im Landtag von allen Fraktionen beauftragt wurde. Er zeigt schwarz auf weiß, dass die Leistungen der Landwirtschaftskammer (LK), die sie im Auftrag des Landes für die Bäuerinnen und Bauern in Salzburg erbringt, sehr effizient und zweckmäßig sind. Der Mitteleinsatz ist zudem im Österreichvergleich sparsam, so beträgt der Beitrag des Landes pro Landwirtschaftsbetrieb in den anderen Bundesländern im Schnitt 839 Euro, während in Salzburg 715 Euro pro Betrieb zu Buche stehen. Den Grundsätzen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit wird nicht nur entsprochen, die Landwirtschaftskammer Salzburg hat mit etwa 93.000 Mitarbeiterstunden sogar mehr Leistungen erbracht, als sie vom Land mit den bestehenden Verträgen abgegolten bekommen hat“, fasst ÖVP-Klubobmann Wolfgang Mayer die zentralen Ergebnisse des Prüfberichts zusammen, der heute nach dem einstimmigen Landtagsbeschluss vom 3. Juni allen Fraktionen im Landtag übermittelt wurde und der mit Experten der Abteilung 4, der LK und mit Vertretern aller Fraktionen am 10. Juli noch einmal gemeinsam beraten wird.  

„Die Leistungen, die die Landwirtschaftskammer im Auftrag des Landes erbringt, sind auch zur vollsten Zufriedenheit der ´Kunden´, also der Bäuerinnen und Bauern, wie eine Kundenzufriedenheitsanalyse zeigt, und sie zeigen auch dahingehend Wirkung, dass die Landwirtschaft in Salzburg, trotz aller Herausforderungen, in den wichtigsten Vergleichsparametern Spitzenwerte aufweist. So hat Salzburg beispielsweise im Österreichvergleich den geringsten Rückgang an landwirtschaftlichen Betrieben und den höchsten Bioanteil“, führt Mayer weiter aus.

„Als starke Interessenvertretung erfüllt die LK wesentliche Aufgaben in den Bereichen Berufsvertretung, Förderung, Beratung und Bildung und erbringt im Auftrag des Landes unverzichtbare Leistungen für die heimischen Landwirte. Unter der Leitung des neuen Kammeramtsdirektors Franz Wieser steht die Kammer auch für einen offenen und transparenten Zugang. Gleichzeitig werden Kontroll- und Verwaltungsprozesse zeitgemäß weiterentwickelt und ein konsequenter Konsolidierungskurs umgesetzt – das ist ein wichtiges Signal in Zeiten knapper Budgets“, so Mayer abschließend.

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