Stadt: Städtische Wohnungsvergaben ab sofort im stillen, kommunistischen Kämmerchen

In den letzten Legislaturperioden war eines der Ziele, die Wohnungsvergaben transparenter und nachvollziehbarer sowohl für die Bürger als auch die Politik zu gestalten. Über die Parteigrenzen hinaus wurden neue Wohnungsvergaberichtlinien im Einvernehmen mit allen Beteiligten entwickelt. Die Umsetzung über das städtische Wohnungsamt funktioniert einwandfrei. Umso verwunderlicher die mediale Aussage des kommunistischen ressortzuständigen Bgm.-Stv.: „Die bürokratischen Verfahren der Vergabe dauern zu lange“. Weiters würden sich die Wohnungsvergaben an Feiertagen oder in der sitzungsfreien Zeit angeblich deutlich in die Länge ziehen. Das Verfahren soll nun geändert und verkürzt werden.

„Offensichtlich sucht Bgm.-Stv. Dankl hier einen Weg, die bisher transparente Vorgehensweise der Wohnungsvergabe abzuschaffen und die politischen Gremien zu umgehen. Wieso ein vierteljährlicher Bericht im Nachhinein über die Wohnungsvergaben vorgelegt werden soll und die gemeinderätlichen Gremien nicht im Vorfeld Informationen erhalten sollen, bleibt wohl auch ein gut gehütetes, kommunistisches Geheimnis.

Sehr bedenklich ist auch, dass Dankl offensichtlich die Sommerregelung zur Wohnungsvergabe nicht bekannt ist. So wurden bisher auch in der sitzungsfreien Zeit Wohnungen ohne Verzögerungen vergeben. Rückmeldungen des Wohnungsamtes über Beschwerden zum Vergabeprozedere lagen bis dato auch nicht vor. Wir haben im heutigen Wohnungsausschuss der Abschaffung der transparenten Wohnungsvergabe nicht zugestimmt“, so
KO Mag. Delfa Kosic abschließend.

Beitrag teilen:
Das könnte Sie auch noch interessieren:

Accessibility Toolbar

News

Arbeit & Wirtschaft

Leistbares Leben

Gesundheit & Pflege

Zusammenleben

Bildung, Wissenschaft, Digitalisierung

Kunst & Kultur

Soziales

Nachhaltigkeit & Klimaschutz

Mobilität & Infrastruktur

Stabilität & Sicherheit

Landwirtschaft

Gemeinden & Verwaltung

Frauen, Jugend & Generationen

Europa & Europäische Union

Salzburger Volkspartei