Mit Handyblitzern Salzburgs Verkehrssicherheit erhöhen

Modernes Kamerasystem gegen Ablenkung am Steuer – rechtliche Absicherung in der Straßenverkehrsordnung gefordert

Vierzig Prozent der Unfälle auf Salzburgs Straßen entstehen durch Ablenkung am Steuer – in den meisten Fällen durch die Nutzung des Smartphones während der Fahrt. Eine wirksame Gegenmaßnahme für dieses große Sicherheitsrisiko können sogenannte Handyblitzer sein: Kamerasysteme, die gezielt die Einhaltung des Handyverbots am Steuer kontrollieren. Ein Blick nach Deutschland zeigt großes Potential dieser Technologie: In Rheinland-Pfalz konnten seit dem Einsatz von Handyblitzern monatlich rund 200 Verstöße festgestellt werden. Davon konnte sich Verkehrslandesrat LH-Stv. Stefan Schnöll bei einem Lokalaugenschein vor Ort ein Bild machen.  „Dieses System wollen wir auch in Salzburg einsetzen und die Möglichkeiten moderner Technik nutzen, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. Dazu braucht es allerdings eine Änderung in der Straßenverkehrsordnung, die wir vom Bund in einem Landtagsantrag auch einfordern. Bisher ist der Einsatz automatisierter technischer Einrichtungen nur auf Geschwindigkeitskontrollen, Abstandsmessungen sowie die Überwachung von Lichtzeichen beschränkt, das soll sich künftig ändern. Auch Verkehrslandesrat Stefan Schnöll bemüht sich beim zuständigen SPÖ-Verkehrsminister hier um eine Lösung“, so ÖVP-Verkehrssprecher Bgm. Simon Wallner.

„Im Zuge der ,Vision Zero‘ – ein Projekt mit dem Ziel, keine Verkehrstoten beklagen zu müssen – muss die häufigste Unfallursache, die Ablenkung, minimiert werden.  Der Einsatz von Handyblitzern kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten, um Salzburgs Straßen sicherer zu machen und die Unfallzahlen nachhaltig zu senken“, so Wallner.

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